FachbeitragMedizinische Dokumentation

KI für medizinische Dokumentation: Mehr als Transkription

Wie Patientenakte, Gespräch, Befunde und Dokumente zu einer strukturierten medizinischen Dokumentation zusammenfinden.

Dokumentation beginnt nicht erst beim Diktat

Bei medizinischer Dokumentation geht es nicht allein darum, gesprochene Sprache in Text zu verwandeln. Ein Behandlungsfall besteht aus Vorgeschichte, Vorbefunden, Laborwerten, Bildgebung, dem aktuellen Gespräch und den neu erhobenen Befunden.

Eine klinische KI sollte diese Quellen gemeinsam betrachten. Erst der Patientenkontext macht aus einzelnen Informationen eine Dokumentation, die zum aktuellen Fall und zum vorgesehenen Arbeitsschritt passt.

Vor dem Gespräch: ein strukturiertes Patient Overview

Vor der Vorstellung kann LLMedi relevante Informationen aus den vorhandenen Unterlagen zusammenführen. Dazu gehören beispielsweise Vordiagnosen, Medikation, aktuelle Laborwerte und dokumentierte Auffälligkeiten.

Das Patient Overview dient als kompakter Einstieg. Es ersetzt keine ärztliche Bewertung, sondern macht die Informationen zugänglich, die für das folgende Gespräch relevant sein können.

Während des Gesprächs: erfassen und einordnen

Das Patientengespräch kann aufgenommen oder direkt eingegeben werden. Körperliche Befunde, Sonografie und weitere Ergebnisse lassen sich ergänzen und mit der bereits bekannten Vorgeschichte verbinden.

Wenn sich das Gesprächsthema verändert, können passende Informationen aus Akte oder hinterlegten medizinischen Quellen verfügbar gemacht werden. Neue Angaben fließen damit nicht nur in ein Transkript, sondern in den strukturierten Patientenkontext.

  • Gespräch aufnehmen oder eingeben
  • Befunde strukturiert ergänzen
  • Relevante Vorgeschichte im aktuellen Kontext berücksichtigen

Unterschiedliche Dokumente, ein gemeinsamer Kontext

Vorbefunde, PDFs, Bilder und strukturierte Daten können in die Verarbeitung einbezogen werden. LLMedi erfasst die Inhalte, ordnet sie dem Behandlungsfall zu und hält den Bezug zur jeweiligen Quelle verfügbar.

Damit werden Dokumente nicht nur abgelegt. Ihre Inhalte können für das Patient Overview, die Unterstützung im Gespräch und die spätere Dokumentation verwendet werden.

Nach dem Gespräch: der passende Dokumentationstyp

Aus dem vollständigen Kontext können unterschiedliche Entwürfe entstehen: ein Karteieintrag, ein medizinischer Brief, ein Formular oder eine vorbereitete Anordnung. Aufbau und Formulierung richten sich nach dem vorgesehenen klinischen Prozess.

Bevor Inhalte übernommen oder exportiert werden, bleiben Prüfung und Freigabe bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Dokumentation muss im Zielsystem ankommen

Ein fertiger Text außerhalb der klinischen IT schafft nur einen weiteren Zwischenschritt. Deshalb gehört die Anbindung an vorhandene Krankenhaus- und Praxisinformationssysteme zur Dokumentationslösung dazu.

LLMedi ist darauf ausgelegt, Informationen über etablierte und individuell umgesetzte Schnittstellen in bestehende Abläufe einzubinden und vollständig auf der lokalen Infrastruktur des Hauses betrieben zu werden.

Von der Einordnung zur Anwendung

Erfahren Sie, wie LLMedi in Ihren klinischen Prozess passt.

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